Produktionsinformation

Schon seit 1762 gibt es in Rheinsberg Keramik. 1787 verfügte das Berliner Generaldirektorium, dass Rheinsberger Keramik mit dem "R" zu kennzeichnen ist - dabei blieb es bis heute. Seit 1901 wird bei Carstens in Rheinsberg Gebrauchskeramik hergestellt - fast alles in Handarbeit. So erklären sich übrigens auch geringe Abweichungen in Form und Dekor. Natürlich sind alle Produkte schadstofffrei und für den Gebrauch in Spülmaschinen, Mikrowellen und Backöfen geeignet.

Bis aus dem - in Stangenform angelieferten Ton eine schöne Keramik entsteht, ist viel Arbeit und Geschick nötig. Zuerst formen Pressen den Ton, den weißen „Scherben“ zu Bechern, Tellern, Schüsseln. Für Hohlgussteile wie Kannen, Stövchen, Krüge wird flüssige Masse in Gipsformen gegossen und gehärtet. Dann fügen geübte Hände die Einzelteile zusammen, z.B. den gegossenen Henkel an die gestanzte Tasse, beseitigen Gießnähte und stellen die Keramik zum Trocknen auf. Fast drei Tage dauert es, bevor beispielsweise ein Becher seine Farbe bekommen kann.

Für die „Dekoration“ werden sogenannte Engoben verwendet. Das typische Rheinsberger Blau entsteht durch mit Kobaltoxid versetzten Ton, der auf die Keramik aufgetragen wird. Jetzt geht`s ans Bemalen - mit feinen „Malhörnchen“ und Fingerspitzengefühl werden die Blüten und Aufschriften „gezaubert“. Leuchtend und glatt wird die Keramik jedoch erst durch das Tauchbad in einer transparenten Glasur. Bei 1100 Grad wird unsere Keramik über Nacht gebrannt und ist dann für den Einsatz in vielen Haushalten, Restaurants und Hotels bereit.

In diesem Viedeo sehen sie einen Querschnitt der Handarbeit bei der Carstens-Keramik Rheinsberg GmbH: